Concept

 

Kontraste, Widersprüche und die eigene Gefühlswelt ziehen sich durch die Arbeiten der Künstlerin und Designerin Julia Schröder. Das Zusammenspiel der Motive und die Oberflächenstruktur von Beton erzeugen dabei eine ganz besondere Kunstsprache – mit versteckten Botschaften an den Betrachter.

Ihre Leinwände bestehen aus Beton, einem modernen und kühlen Material, welches während des Arbeitsprozesses eine faszinierende Wirkung auf sie ausübt. „Es ist die kühle Distanz und die Unnahbarkeit, die das Material ausstrahlt und mich immer wieder aufs Neue inspiriert “. Die Idee mit Beton zu arbeiten kam ihr vor einigen Jahren auf einer Reise nach Shanghai, überwältigt von den Betonlandschaften in chinesischen Metropolregionen.

Die Betonleinwände werden in einer Form mit einem speziellen Gussverfahren manuell angefertigt. Die Künstlerin holte sich für Konstruktion, Entwicklung und Herstellung die Unterstützung und Expertise von einem Ingenieur. Es entstehen so  ausschließlich Unikate in den quadratischen Größen 20, 40 und 80 cm, die im größten Format weniger als 10 kg wiegen.

Den speziellen künstlerischen Ausdruck erhalten die Betonplatten durch den anschliessenden Farbauftrag mittels Airbrush. Freie, insbesondere aber grafisch reduzierte, fragmentierte Formen bilden hier die Hauptgestaltungselemente. Diese werden zuvor am Computer entworfen und dann als Schablone während des Sprühprozesses verwendet. „Dabei achte ich auf eine möglichst geometrische Formsprache, die aus parallelen Linien und symmetrischen Kreisformen besteht“, sagt die diplomierte Designerin.

Hidden lautet der Titel einer ihrer ersten Kollektion. Mit provozierendem Blick fordern die Gesichter ihren Betrachter auf: „Hey, schaut mich an!“ Die